In seinem Vortrag ›Altern als Problem für Künstler‹ (1954) berichtet Gottfried Benn, daß er in einem kunstgeschichtlichen Werk auf den folgenden Ausspruch von Edward Burne-Jones stieß:

»Unsere ersten fünfzig Jahre vergehen in großen Irrtümern, dann werden wir ängstlich und können kaum den rechten Fuß vor den linken setzen, so genau kennen wir unsere eigene Schwäche. Dann zwanzig Jahre voll Mühe, und jetzt fangen wir an zu verstehen, was wir tun können und ungetan lassen müssen. Und dann kommt ein Hoffnungsstrahl und ein Trompetenstoß und weg müssen wir von der Erde.«