FIT FOR FUTURE oder HYPER HYPER oder MELANCHOLIA
Performance
WUK perfoming arts, Wien, März/April 2024
Konzept / Skript / Raum / Regie: Otmar Wagner
Performer*innen: Magda Loitzenbauer, Claudia Splitt, Andi Haller
Sound & Musik: Oliver Stotz
Video & Licht: Peter Koger
Dramaturgische Beratung: Johannes Maile
Produktion: partnerincrime
Fit For Future… ist eine Produktion von Otmar Wagner in Koproduktion mit WUK performing arts. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien / MA7 und dem BMKÖS / Kunst und Kultur.
Auszug aus einem Interview im WUK Magazin:
Frage: »Der Kern des Projekts sind drei Performende, die sich im Saal auf Laufbändern abmühen. Wie ist die Idee für dieses Setting entstanden?«
O.W.: »Das weiß ich nicht mehr. Das Konzept für das Projekt hab ich im Sommer / Herbst 2021 entwickelt und für Projektförderungen eingereicht, aber wie es zu den drei Laufbändern kam, kann ich jetzt im Nachhinein nur vage und bruchstückhaft rekonstruieren – ich führe kein Tagebuch, und es erschreckt mich jetzt, dass ich auch keine Notate und Skizzen mehr aus dieser Zeit finde, sorry… Aber sicher gabs dafür ›Klick‹-Momente – sei es, dass ich zu dieser Zeit fasziniert durch die Schaufenster von Fitness-Studios gestarrt habe, sei es, dass ich zu dieser Zeit erfahren habe, dass ein Künstlerkollege von mir aus Hamburg (Armin Chodzinski) wenige Jahre zuvor beim Joggen einen Herzinfarkt erlitt, sei es, dass ich es in der Corona-Zeit nicht mehr hingekriegt habe, mich zwei Mal die Woche meiner schönen Lauf-Route im Prater hinzugeben.
Tatsächlich fiel die Konzept-Entwicklung in die Zeit, als Daniel Aschwanden – für mich ein wichtiger Kollege und künstlerischer Marathonläufer, dem ich viel zu verdanken habe – gestorben ist. Kurz nach Daniels Tod im Juli 2021 war ich in Kopenhagen (wo ich ziemlich exakt 20 Jahre zuvor Daniel erstmals begegnet bin), und hab dort den Künstler David Sebastian Lopez Restrepo kennengelernt, der sich in einem seiner Projekte, ›Movement for Static Action By Great Danes‹ scheinbar endlos auf seinem Fahrrad abmühte.
Ich weiß nicht mehr, woher diese Setzung mit den drei Laufbändern letztendlich kam. Ich weiß nur, dass sie im Herbst 2021 eine offensichtlich logische Entscheidung war – und eine für mich stimmige Setzung.«
Das gesamte Interview steht online im WUK Magazin: ›MÖGLICHKEITEN DER GESTALTUNG EINER HYPOTHETISCHEN RESTBIOGRAFIE‹
Hier geht’s zum Essay ›50+. Ausschweifungen zum Projekt…‹
Und auf tanz.at gibt’s eine Pressekritik von Rando Hannemann: ›Otmar Wagner lässt laufen…‹














