
Lars Moritz und Otmar Wagner arbeiten seit 2013 in unterschiedlichen Kontexten zusammen. Wagner war unter anderem in Projekten des von Moritz mitbegründeten IRREALITY.TV beteiligt, und realisierte auf Einladung zu dessen REISSAUS TRAVEL AGENCY den AUSFLUG INS UNGEWISSE. Moritz war mehrfach special guest von Wagner, z.B. in KABINETT DER ERSCHÖPFUNG und als Sprecher in WUNDE WELT #Ende. Nachfolgend zwei der als Duo realisierten Projekte:
AKTION AKTUELL – ein performatives Nachrichtenjournal
6 Ausgaben / Sendungen, 2014 – 2016
div. Orte + Live aus dem Okto-TV-Studio
Projektleitung / Skriptentwicklung / Beiträge / Moderation:
Lars Moritz und Otmar Wagner
unter ständiger Beteiligung von:
Johannes Maile (als Kommentator) / Simon Mayer und Irene Coticchio (als Tanzdolmetscher*in) / Gerhard Naujoks (als ›Der verschuldete Mensch‹, ›Sigmund Freud‹, ›Der Glückliche Arbeitslose‹) / Ruth Ranacher (als Wirtschaftsreporterin) / Peter Koger (Medienhandwerk)
sowie mit Beiträgen von:
Teresa Novotny (Korrespondentin Wien), Yann Colonna (Redakteur Berlin), Joy Harder (Korrespondentin Berlin), David Palme (Undercover-Beitrag Wien), Tom Quaas (Korrespondent Dresden), Florian Feigl (Korrespondent Berlin), Matthias Anton (Korrespondent Hamburg)

In Kooperation mit okto.tv. Ausgezeichnet mit dem Civil Media Award 2017. Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien.
AKTION AKTUELL widmet sich dem Nach-Richten von Nachrichten und wird live vor Publikum aus dem Studio gesendet.
AKTION AKTUELL hat alles, was ein Nachrichtenjournal braucht: Nachrichtenblöcke, Videofeatures, Gastkommentare, Sport und Wetter. Außerdem den ›Sonntagsausflug‹, eine*n Tanzdolmetscher*in und Berichte von Ereignissen, die nur deshalb stattfinden, damit AKTION AKTUELL darüber berichten kann.
AKTION AKTUELL: Seriös. Informativ. Unberechenbar.
AKTION AKTUELL 01 – Safe City
Festivalzentrale des ur5anize-Festivals – mobiles Stadtlabor – Karlsplatz / Resselpark Wien, 11. Oktober 2014
Moritz und Wagner nehmen das Festivalthema auf und informieren über abnormales Verhalten im öffentlichen Raum, Miniwasserwerfern für die Kleinen, standing ovations für eine Uhr u.a.
AKTION AKTUELL 02 – Der Jahresrückblick
Workspace Verschwender am Schwendermarkt Wien, 31. Dezember 2014
Moritz und Wagner berichten von dem, was 2014 wichtig war: Von Attentaten, work-life-balances und Zombies, vom Heimtier des Jahres zum Zirkus des Grauens u.a. Natürlich gibt es auch Konfetti, Sekt und Partyhüte, und im Anschluß Silvesterparty.
AKTION AKTUELL 03 – Geld
Live aus dem Okto-TV-Studio Wien, 11. März 2015
Moritz und Wagner interviewen den verschuldeten Menschen, switchen durch die Geschichte des Geldes im Pop, berichten von intelligenten Matratzen, defensiven Architekturen und aus der Reinprechtsdorfer Straße, dem Las Vegas Margaretens. Außerdem dabei: ›Sein und Geld‹, Gemüsestatistiken und neue Trends in Kultur und Sport.
AKTION AKTUELL 04 – Angst
Live aus dem Okto-TV-Studio Wien, 10. Dezember 2015
Diesmal geht es um Fitness-Strategien, Zäune und Zahnärzte, Doku-Soaps und Versicherungen gegen die Angst. Moritz und Wagner interviewen Sigmund Freud und machen einen Sonntagsausflug ins Medienzentrum der Wien-Wahlen. Außerdem: Quotenregelungen, der neue Toyota, die neue französische Post-Terror-Küche, die Arche Noah, prima Klima u.a.
AKTION AKTUELL 05 – Arbeit
Live aus dem Okto-TV-Studio Wien, 21. Januar 2016
Diese Ausgabe handelt von Doping am Arbeitsplatz, prekärer Drecksarbeit, Kinderarbeit bei der SPÖ, aktuellen Do-it-Yourself-Trends, Abschaffung des Schlafs. Außerdem gibt es einen Bericht über die Neue Welt der Arbeit direkt aus der Wiener Microsoft-Zentrale, sowie ein Interview mit dem Glücklichen Arbeitslosen. Und natürlich, wie immer: Sonntagsausflug, Sport, Wetter.
AKTION AKTUELL 06 – Zukunft
Live aus dem Okto-TV-Studio Wien, 10. März 2016
In der letzten Ausgabe von AKTION AKTUELL werfen Moritz und Wagner einen Blick in die Zukunft: Das Croissant wird nicht länger gebogen sein, Bürgermeister Häupl überrascht mit dem Konzept ›Spaß statt Stau‹ und Flüchtlinge überqueren das Mittelmeer, ohne zu ertrinken. Sie berichten über die Zukunft des Einkaufens zwischen Funktionalität und emotionaler Aufladung, schalten live zur Frankfurter Börse, wo an der Abschaffung des Bargelds gearbeitet wird, und fragen die Zukunft in einem exklusiven Interview, was aus ihr werden soll. Am Ende sterben alle: »Vielleicht beim Zähneputzen, vielleicht beim Abendbrot, Denn alle werden sterben: dann sind alle tot!«
Beitrag aus AKTION AKTUELL 02 – Der Jahresrückblick
Beitrag aus AKTION AKTUELL 03 – Geld
Beitrag aus AKTION AKTUELL 04 – Angst
Beitrag aus AKTION AKTUELL 05 – Arbeit
Beitrag aus AKTION AKTUELL 06 – Zukunft
Ende von AKTION AKTUELL 06 – Zukunft
Hier geht’s zu weiteren Beiträgen: zum Videobeitrag DER ZAUN und zum Nachrichtenbeitrag GAMMLER.
AUFRÄUMEN! – 4 Abende über Arbeit
Performance / Diskurs / Training
WUK Wien, Großer Saal, Juni 2013
Konzept / Performance: Lars Moritz und Otmar Wagner
Work-Out-Trainer: Daniel Aschwanden (1. Abend) und Simon Mayer (3. Abend)
Special Guests: Moonlighters Union (1. Abend), Sabine Flick (1.+2. Abend), Rolf Schwendter (2. Abend), Marin Majica (3. Abend), Helmo Pape (4. Abend)
Eine Produktion von Moritz/Wagner in Koproduktion mit dem Werkstätten- und Kulturhaus Wien, gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien
Eine monströse Sammlung von Texten, Bildern, Erlebnisberichten, Fitnessgeräten, Skizzen, Karten und Aktionen liefert das Material für ›AUFRÄUMEN!…‹. Vier Abende lang arbeiten sich Otmar Wagner und Lars Moritz an der Arbeit ab. In den Räumen einer Trash-Simulation zeitgenössischer Arbeitswelten widmen sie sich gemeinsam mit ihren Gästen unterschiedlichsten Facetten des Themas. Dabei geht es von einer persönlichen Archäologie der Arbeit über die Frage, ob die Sklavenhaltergesellschaft nicht doch eine Option ist, bis hin zur erotischen Debatte um Stechuhr vs. Gleitzeit. Als Orientierungshilfe dient die einfache Frage: Was tun? Was sofort eine Reihe weiterer Fragen nach sich zieht: Warum überhaupt etwas tun und nicht vielmehr nichts? Was nicht tun? Wie arbeiten? Wie nicht arbeiten?
Die angehäuften und in ein analogisiertes Computer-Ordner-System gebrachte Materialien, Fragen und Tools eröffnen Möglichkeiten, die im Laufe der vier Abende situativ realisiert werden – kein Abend gleicht dem anderen. Je nachdem wohin die Arbeit führt, wird dieser oder jener Ordner geöffnet, an der Fließband-Rutsche gearbeitet, eine Pause gemacht, die Flipchart bekritzelt, Fähnchen gebastelt oder ein work-out-Programm absolviert. Auf keinen Fall geht es ohne Streik und Sabotageakte. Außerdem dabei: Eine Office-Tour, die Autobahn, unangemessene Körperhaltungen in Stresssituationen und gut bezahlte Jobs für das Publikum.
Hier geht’s zum Video-Essay TAG DER ARBEIT. Ein Erlebnisbericht.

















