WUNDE WELT #Ende: Ich. Europa
MultiMedia-Installation/Performance
WUK performing arts Wien, Großer Saal, Mai 2018
Konzept / Skript / Sounds / Performance: Otmar Wagner
Videokonzept / -skript: Peter Koger, Otmar Wagner
Special Guests (Video): Irene Coticchio, Johannes Maile, Heiko Senst, Elisabeth Tambwe
Special Guests (Audio): Gerhard Naujoks, Tamara Trojan, Lars Moritz
Licht: Daniel Biegger
Mit ›WUNDE WELT #Ende: Ich.Europa‹ kreiert Otmar Wagner eine szenische Installation als Seh- und Hörspiel. Dabei geht es um die zentrale Frage: Wieso steht man morgens auf? Was treibt das Leistungssubjekt hinaus in den Tag? Ist es die Selbstliebe, die darin besteht, zu funktionieren, als gemeines und nützliches Humankapital, als arbeitender Kunde, als Kaufkraft, als antifaschistischer Gutmensch? Warum wird trotz aller angestrengten Selbstoptimierung die Haut porös, die Zähne faulen, während die Gürtelrose blüht?
Das performative Environment bildet den Abschluß des WUNDE-WELT-Zyklus. Wagner greift einige der Motive aus den Essay-Performances WUNDE WELT #1-#3 auf und stellt sie in neue Zusammenhänge.
Hier geht’s zu ›Herbarien der politischen Lust‹, einem Artikel von Noah Holtwiesche über den Performance-Zyklus, erschienen in gift 03/2028.




















